Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege

Die Wissenschaftliche Aromatherapie ist ein Teilbereich der Phytotherapie, der sich mit der gezielten Anwendung von ätherischen Ölen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse beschäftigt. Sie nutzt natürliche Pflanzenextrakte (ätherische Öle), deren chemische Zusammensetzung genau analysiert wurde. Im Fokus stehen:

  • Wirkstoffe (z. B. Terpene, Alkohole, Ester)
  • Dosierung und Anwendung
  • Nachweisbare Effekte auf Körper und Psyche

Wirkungsweise

Die Effekte ätherischer Öle werden über zwei Hauptwege erklärt:

  1. Geruchssinn (olfaktorisch)
    → Wirkung auf das limbische System (Emotionen, Gedächtnis)
  2. Aufnahme über die Haut
    → Inhaltsstoffe gelangen in den Blutkreislauf

Beispiele:

  • Lavendel: beruhigend, schlaffördernd
  • Pfefferminze: konzentrationsfördernd, kühlend

Wissenschaftliche Grundlage

Die wissenschaftliche Aromatherapie basiert auf Erkenntnissen aus:

  • Pharmakologie
  • Chemie
  • Medizin

Studien untersuchen z. B.:

  • antibakterielle Wirkung bestimmter Öle
  • Einfluss auf Stress, Schlaf oder Schmerz

Wichtig ist die klare Trennung:

 

Wissenschaftlich fundiert Nicht wissenschaftlich
standardisierte Öle „Energie“-Behauptungen
nachweisbare Effekte keine Studienbasis
klare Dosierung unklare Anwendung

Fazit

Wissenschaftliche Aromatherapie ist eine komplementäre Methode, die auf überprüfbaren Daten basiert.

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