Österreichische Gesellschaft für
Elektroakupunktur (EAP)

 

Vorsitzender: Dr. Konrad WERTHMANN 
A - 5020 Salzburg, St.Julien-Straße 2, Tel.: 0662 / 87 99 12, FAX 0662 / 87 99 12

 

 

 

 

 

 

Bioelektronische Funktionsdiagnostik
 und Elektroakupunktur nach VOLL
 

K. Werthmann und E. Gatterbauer

 

Der Landarzt Dr. VOLL erkannte als erster, daß krankhafte Organstörungen von einer veränderten Hautleitfähigkeit ihrer Akupunkturpunkte begleitet werden.

Die Bezeichnung Elektroakupunkturerfordert zunächst eine genaue Begriffsbestimmung. Es handelt sich nicht umeine Elektrostimulation von gestochenen Nadeln, sondern um eine diagnostische und therapeutische Methode. Seit der Entwicklung der Elektronik gewinnt die Bioenergetik und Bioelektronik zunehmend an Boden und ist durch die biologisch - medizinischen Arbeiten der Nobelpreisträger für 1991 bestätigt worden. In den letzten Jahren wurden auf diesem Gebiet unzählige neue Methoden auf den Markt gebracht, die zum Teil Nachahmungen der VOLLschen Arbeit, aber auch einen Mißbrauch in unberufenen Händen darstellen.

Die elektrophysikalischen Veränderungen der Haut, insbesondere die Veränderungen der elektrischen Leitfähigkeit der Haut an den Akupunkturpunkten ist vom Gesamtzustand der inneren Organe beziehungsweise der an diesen Akupunkturpunkten vertretenen Organe und ihrer Funktionsfähigkeit abhängig.

Wie uns die Nobelpreisträger für 1991 bestätigen, ist der Fluß von Energieteilchen über die Zellwände in der Größenordnung von einem Milliardstel eines Milliamperes zu erkennen. Die KIRLIAN-Fotografie und die Schwärzung des Fotopapieres durch diese hochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen zeichnen deutlich den Verlauf der Meridiane und an ihren Austrittsstellen über den Gelenken die Lage der Elektroakupunkturpunkte an.

So wie die atomaren Vorgänge die chemischen Verbindungen verursachen, sind die biophysikalischen Steuerungs- und Regelvorgänge den biochemischen Abänderungen übergeordnet. Diese Steuerungssignale (Photonen) besitzen elektromagnetische Qualitäten und lassen sich daher vom Körper abgreifen, durch ein Kabel lenken, aber auch senden und empfangen.

Da alle Krankheiten mit einer pathologischen Energie einhergehen, gibt es kaum eine Funktionsstörung oder ganz allgemein Krankheit, die nicht mit diesem Diagnoseverfahren mit Erfolg erfaßt werden kann. Das biologische System, zudem auch die Akupunkturpunkte gehören, reagiert hochempfindlich auf geringe Mengen elektromagnetischer Strahlung, im Negativen genauso wie im Positiven oder heilenden Sinn.

Bei der Elektroakupunkturmessung kommt es dabei nicht auf die Menge der Energie an, die vom Patienten auf das Meßgerät geliefert wird, sondern vielmehr auf die Information, die in der gemessenen Energie steckt. Von den vielen möglichen Methoden erfüllt die Elektroakupunktur nach VOLL als einzige folgende Anforderungen: 

  • Die Möglichkeit der Abklärung (und Behandlung) unklarer diagnostischer und therapeutischer Fälle;

  • sie ist unschädlich, vielseitig und kostengünstig

  • mit Hilfe der funktionellen Organ- bzw. Gewebsdiagnostik ermöglicht die Elektroakupunktur eine Frühdiagnostik vor Ausbruch der Krankheit. Sie stellt sich daher als echte Vorsorgemedizin dar. Sie greift im Stadium der Krankheitsentwicklung ein.
    Das ist zu einem Zeitpunkt der 
     -
    frühesten Funktionsstörung, welche später zur
     - zellulären Abwehrschwäche, dann zur
     - zellulären Regulationsstörung und am Schluß zur
     - organischen Erkrankung führt.

  • Nebenbei liefert die Elektroakupunktur nach VOLL eine Hinweisdiagnostik, eine Differentialdiagnostik, eine Nachbarschafts- und Ferndiagnostik.

  • Zugleich ermöglicht sie eine vollständige Diagnostik von Herden, wie eiternde Zähne, wurzelbehandelte Zähne, Tonsillennarben und chronisch latente Nebenhöhlenentzündungen.

  • Die Elektroakupunktur nach VOLL stellt die einzige Methode dar, die im lebenden Gewebe toxische Belastungen feststellen kann. Das sind Belastungen aus Stoffwechselgiften in so kleinen Mengen, daß subklinische, also mit Labortechnik nicht erfassbare Vergiftungen durch Umweltgifte, Medikamente, zahnärztliche Werkstoffe, Insektizide, Nahrungsmitteltoxine und Allergene entstehen.

Das Meßprinzip besteht darin, dass durch das Anlegen einer kleinen Akkuspannung von maximal einem Volt zwischen einer negativen und positiven Punktelektrode ein kleiner Strom erzeugt wird (zirka 10 mA). Im Normalfall wird auf der neutralen Haut zirka 10mA gemessen, an den elektrisch differenten Punkten, wie sie die Akupunkturpunktedarstellen, mißt man aber Ströme zwischen 4 bis 100 mA. Es besteht eine Normalfunktion bzw. eine Normotonie eines Organes, wenn der Zeiger auf der normierten Skala des Gerätes von 0 bis 100 im Bereich von 50 bis 65 stehen bleibt.

Abweichungen nach unten weisen auf eine Organinsuffizienz bzw. Degeneration hin. Abweichungen nach oben weisen auf eine Überfunktion (Irritation) oder eine partielle bzw. totale Entzündung hin. In jedem Fall ist der Freifluß der Energie aus irgendeinem Grund gestört. Das kann man über die Elektroakupunktur-Medikamententestung herausfinden.

Von allgemeinem Interesse sind die energetischen Beziehungen der Zähne zu den einzelnen Meridianen und den darauf vertretenen und ferngelegenen Organen. Das läßt sich zum Beispiel am Zusammenhang zwischen den Schneidezähnen und der Stirnhöhle, aber auch den Sprunggelenken herstellen. Eiterungen an diesen Zähnen können somit diese Organe irritieren" und den Wegbereiter für chronische Entzündungen oder rheumatische Erkrankungen darstellen. Solche Herdabhängigkeiten lassen sich bei jeder Elektroakupunktur-Messung aufdecken.

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